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Super!– Toll! – Festbankett am 09.10.2009
Unser Festbankett hat wunderbar geklappt und Gäste und Kinder waren begeistert.
Die Laudatoren waren sich einig: Es gibt viele Gründe, um die von Stulz-Schriever’sche Stiftung richtig zu feiern. Mit einem Festbankett in der Akademiebühne der Event-Akademie wurde das nicht alltägliche 175jährige Jubiläum gewürdigt.
Die Einrichtung, die auf eine großzügige Spende des Schneidermeisters Johann Georg Stulz von Ortenberg aus der Gemeinde Kippenheim (200.000 Franc - heute ca. 2,5 Mio Euro) aus dem Jahr 1832 zurückgeht, wurde im Jahr 1834 gegründet. Aus der Heimatgemeinde Kippenheim richtete Bürgermeister Matthias Gutbrod ein Grußwort an die Festgäste.
Gestaltet wurde das Programm von Kindern, Jugendlichen, Betreuern und Lehrern des Kinder- und Jugendheimes und der angeschlossenen Stulz-von-Ortenbergschule. Hier wurden alle Register gezogen und sowohl der Chor, unterstützt von den Lehrern, als auch die Bläserklasse und später das Orchester ernteten stehende Ovationen nach der „Europahymne“ und dem „Stadionfieber“. Ein ganz besonderer Reiz wurde dem persönlichen Geschichtsrückblick der Kinder attestiert. Verpackt in „Das Lied vom Kinderheim - frei nach Friedrich von Schiller“ ließen sie die wichtigen Ereignisse der vergangenen 175 Jahre Revue passieren.
Begeistert und beeindruckt zeigte sich die baden-württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz von den Darbietungen. Ein dickes Lob zollte sie den freien und öffentlichen Trägern, die sehr gut zum Wohle der Familien und Kinder zusammenwirken. Im Hinblick auf die immer wieder vorkommenden Fälle von Vernachlässigung sei sich auch das Land seiner Verantwortung bewusst.
Landrat Jürgen Bäuerle stellte der Einrichtung in seinem Grußwort ein überaus positives Zeugnis aus. Er lobte die Bereitschaft der Stiftung zum Wandel und zur Weiterentwicklung. Mit symbolischem Charakter überreichte er als Geschenk ein 60 m langes Kletterseil. Er sagte auch künftig die aktive Zusammenarbeit zu und bezeichnete die Stiftung als verlässlichen Partner für Jugendämter.
Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner unternahm einen Ausflug in die Historie der Stiftung und verdeutlichte in seiner Festrede die Notwendigkeit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Heimes über 175 Jahre hinweg vom Waisenhaus zur modernen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung. „Jedes Kind ist es wert, dass man sich darum kümmert“, sagte der OB.
Heimleiter und Geschäftsführer Hans-Peter Becker wies darauf hin, wie wichtig es sei, „die richtige Hilfe zum richtigen Zeitpunkt“ anbieten zu können. Die aktuelle Situation zeigt: „Die Kinder, mit denen sich die Eltern an die Fachleute wenden, werden immer jünger.“ Bereits im Kindergarten und in der Grundschule würden Verhaltensauffälligkeiten festgestellt. Er nahm diese Feierlichkeit auch zum Anlass, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihr hohes Engagement zu danken.
Im Anschluss fand ein Imbiss und Umtrunk statt, bei dem die Möglichkeit zum regen Gedankenaustausch und Gespräch genutzt wurde.
Lesen Sie hier die Zeitungsberichte zu unserem Festbankett:
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Bericht 1 | ![]() |
Bericht 2 |



























